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Siegerentwurf für neue Stadtkante Verden vorgestellt

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Der Siegerentwurf von Schenk Fleischhaker verbindet Bewährtes mit zukunftsweisenden Themen. So bildet die vertraute städtebauliche Struktur der Verdener Altstadt den Rahmen für die äußere Form des geplanten neuen urbanen Quartiers. Der organische Stadtgrundriss der Altstadt wird an dieser Stelle auf selbstverständliche Art weitergeführt und ergänzt. Das ortstypische giebelständige Haus wird als Grundmotiv aufgenommen und gliedert das neue Quartier in einer in Verden bekannten Maßstäblichkeit.

Visualisierung der Neuen Stadtkante Verden durch das moka-studio, verantwortlich Schenk Fleischhaker Architekten © Schenk Fleischhaker Architekten
Visualisierung moka-studio© Schenk Fleischhaker Architekten Visualisierung moka-studio

Die drei mit modernen Ziegelfassaden gestalteten Hauptbaukörper sollen verschiedene Nutzungen aufnehmen. So bieten diese Häuser vor allem neuen Raum für Wohnen, aber auch Einzelhandel, Gewerbe und Gastronomie. Auch ein Beherbergungsbetrieb ist vorgesehen. Eine Hotel-Machbarkeitsstudie wurde bereits vom Projektentwickler beauftragt. Vorgesehen ist ein Angebot von rund 100 durchgehend barrierefreien Wohnungen, von der kleinen Kompaktwohnung bis hin zu familiengerechten Wohnungen inklusive 20%-Anteil gefördertem Wohnungsbau. Der neu entstehende Allerplatz wird als neuer „Stadtbalkon von Verden“ hohe Aufenthaltsqualitäten mit Blick auf die Aller und in das Naturschutzgebiet Allerniederung aufweisen.

Das geplante Klimaschutz-Quartier wird zukunftsweisend mit einem hohen Anspruch an die Nachhaltigkeit entwickelt, wie der Investor erklärt. So werden die geneigten Dächer für großflächige Photovoltaikflächen genutzt werden. Geothermie soll die Versorgungssicherheit des Klimaschutz-Quartiers ohne fossile Brennstoffe klimagerecht sicherstellen. Eine Mobilitätsstrategie wird mit intelligenten Sharing-Konzepten (Auto und Fahrrad), einem Angebot für E-Fahrzeuge sowie gut erreichbaren Fahrradräumen neu gedacht.

„Ich freue mich sehr, dieses anspruchsvolle schöne Klimaschutz-Quartier in der Verdener Altstadt zusammen mit der Stadt zu entwickeln und das Bebauungsplanverfahren durchführen zu können“, sagt Ingo Damaschke, geschäftsführender Gesellschafter der Asset Firmengruppe. „Es wurde von der Stadt ein toller städtebaulicher Rahmenplan vom Büro Schenk Fleischhaker Architekten juriert.“

Die ASSET Firmengruppe ist seit 1998 als Projektentwickler und Bauträger mit großer Erfahrung in der Realisierung von anspruchsvollen komplexen Immobilienprojekten, unter anderem in Berlin, Potsdam, Leipzig, Bremen und Gifhorn tätig. Der Schwerpunkt liegt in der Umnutzung von Gewerbeflächen, Industriegebäuden und Quartiersentwicklungen.

Bei der Vorstellung des Projektes im Verdener Stadtrat fand dieses großen Anklang. Als nächsten Schritt wird man sich gemeinsam auf den Weg machen, um das Vorhaben entsprechend der Empfehlungen der Jury zu optimieren. Bis Ende des Jahres soll dann ein Beschluss über das städtebauliche Konzept als Basis für das folgende Bebauungsplanverfahren.

 

Einige Fakten und Ziele im Überblick:

  • Projektvolumen ca. € 45 Mio.,
  • Bruttogeschossfläche oberirdisch ca. 17.000m² zzgl. Tiefgarage,
  • Grundstücksgröße ca. 7.500m²,
  • Ca. 100 Wohneinheiten davon 20% geförderter Wohnungsbau,
  • Gewerbe (REWE-Vollsortimenter, Hotel o.ä., Gastronomie, Einzelhandel),
  • Abschluss Bebauungsplanverfahren Ende 2022,
  • Möglicher Baubeginn in 2023.